Plattformen
Google Tag Manager Azure
Ergebnis 1
+35 %
Mehr erfasste Daten und stärkere Signalqualität
Ergebnis 2
20 %
Verbesserung der gesamten Datengenauigkeit
Ergebnis 3
70 %
Verbesserung bei INP und CLS
Projektübersicht
Digitale Steuerung in einer Privacy-First-Welt
Durch neue Datenschutzvorgaben und stärkere Browser-Einschränkungen funktionierte das bisherige Client-Side Tracking immer weniger zuverlässig. Die Daten wurden über den Browser erfasst, was Performance, Messbarkeit und Compliance zunehmend belastete.
Mehrere strukturelle Probleme wurden sichtbar:
-
Schwächere Datenqualität
Weniger zuverlässige Signale machten die Zuordnung von Marketing-Ergebnissen ungenauer und den Marketing-ROI schwerer messbar. - Schwächere Performance
Durch schwere Client-Side-Skripte wurde die Browserlast erhöht, was sich negativ auf das Nutzererlebnis und die Core Web Vitals auswirkte. - Compliance-Risiko
Begrenzte Kontrolle über Third-Party-Skripte erhöhte das Risiko beim Umgang mit personenbezogenen Daten (PII).
Der Kunde benötigte mehr Kontrolle über die Datenqualität, die Performance und die Compliance. Dafür mussten zentrale Tracking-Funktionen vom Browser in eine sichere Server-Side-Umgebung verschoben werden.
Umsetzung
Aufbau einer hochverfügbaren Server-Side-Engine
Wir haben die Tracking-Architektur des Kunden grundlegend neu aufgebaut und zentrale Teile der Datenerfassung sowie -verarbeitung vom Browser in eine Server-Side-Umgebung verlagert.
- Server-Side-Infrastruktur
Google Tag Manager wurde serverseitig auf Microsoft Azure umgesetzt. Mit App Service und Azure Front Door konnten Events skalierbar und hochverfügbar ausserhalb des Browsers verarbeitet werden. - Datenverarbeitung & Routing
Event-Daten wurden serverseitig geprüft, angereichert und gezielt an die richtigen Plattformen weitergeleitet. So wurden Analytics- und Activation-Tools konsistenter mit Daten versorgt. - Datenschutzkonforme Verarbeitung
Einwilligungssignale und Datenverarbeitungsregeln werden vor ausgehenden Anfragen angewendet. So konnten sensible Informationen bereinigt und die Weitergabe personenbezogener Daten (PII) an Drittplattformen reduziert werden. - Plattform-Integration
Eine zentrale Server-Side-Routing-Ebene verband Plattformen wie GA4 und Meta Conversions API. Dadurch wurde die Datenübertragung stabiler und Einschränkungen auf Browser-Ebene wurden reduziert.
Ergebnisse
Mehr Datenkontrolle, bessere Performance
Der Wechsel zu Server-Side Tracking hat die Messung deutlich verbessert und einen strategischen Vorteil geschaffen. Ohne starke Browser-Abhängigkeit gewinnt die Organisation bessere Customer Insights und steigert gleichzeitig die Website-Performance.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- Bessere Signalqualität
Die Zuverlässigkeit der Datenerfassung wurde um 35 % gesteigert. Dadurch entstand eine präzisere Grundlage für Marketinganalysen und fundierte Entscheidungen. - Präzisere Messung
Durch die Umgehung von Ad-Blockern und browserbasierten Einschränkungen verbesserte sich die Datengenauigkeit um 20 %. - Bessere Website-Performance
Weniger browserseitige Scripts verbesserten die Core Web Vitals um 70 %, insbesondere bei INP und CLS. - Erweiterte Attribution
Durch First-Party-Cookie-Header blieben Cookies länger verfügbar. Dadurch wurde die Attribution über längere Zeiträume hinweg zuverlässiger.
Die neue Architektur stellt die Kontrolle über Data Governance wieder her und ermöglicht schnelleres, präziseres Marketing-Measurement. So entsteht eine skalierbare Grundlage für datenschutzorientiertes digitales Wachstum.
